Sehenswertes

Der Wasserturm – das Wahrzeichen von Rositz

Der Rositzer Wasserturm im Bau

Der Wasserturm mit einer Höhe von 41,50 Metern ist weithin , bei guter Sicht auch über das Altenburger Land hinaus, sichtbar. Er wurde im Jahre 1917 durch die Deutsche Erdöl Aktien Gesellschaft (DEA)  erbaut.
Der Wasserbehälter hat ein Fassungsvermögen von 330 Kubikmetern und diente als Pufferbehälter zur Stabilisierung der Trinkwasserversorgung im Werk.
Im 2. Weltkrieg war das Werk  Ziel von verheerenden Bombenangriffen.
Der Turm blieb trotzdem, einschließlich seiner wassertechnischen Anlagen, in seiner ursprünglichen Form fast vollständig erhalten. Heute ist er als technisches Denkmal geschützt.

Der Rositzer Wasserturm nach der Sanierung

Im Jahre 2003 erfolgte durch die LEG Thüringen eine komplette Sanierung.
Die Rositzer Firma „Gerüstbau Scheffel GmbH“ hat den Turm vollständig verhüllt.
Zur Adventszeit 2003 fielen die Hüllen und gaben den Blick auf die restaurierte Fassade des Wasserturmes frei. Als technisches Denkmal stand der Wasserturm zum Tag des Denkmals  am 11.09.2004 im Mittelpunkt. Nur kurzzeitig konnte der Turm besichtigt werden. Einzelne Wandergruppen haben  während dieser Zeit den Wasserturm  zum Ziel ihrer Wanderung gewählt. Mit einem imposanten Ausblick in die nähere Umgebung  und auf den Ort Rositz wurde man belohnt. Am 14.02.2006 erhielt der Wasserturm ein neues, funkgesteuertes Uhrwerk und somit seine äußere Funktionstüchtigkeit zurück.

Der Rositzer Wasserturm

Baujahr

1917

Saniert

2003

Höhe

41,5 Meter

Wichtiger Hinweis:
Der Wasserturm ist kein Aussichtsturm und kann deshalb nicht bestiegen bzw. im Inneren besichtigt werden.

Die Rositzer Heimatstube

Die Gemeindegarage im Jahr 1974

Die Rositzer Heimatstube wurde in einem alten Fachwerkhaus untergebracht, dessen Obergeschoss früher dem Kutscher des Sanitätsrates Dr. Alfred Friedrich als Wohnung diente. Im Untergeschoss war das Fuhrwerk untergebracht und rechts daneben befand sich der Stall für die Pferde. Das Fuhrwerk wurde später, als Dr. Friedrich der erste Rositzer Autobesitzer wurde, durch ein Kraftfahrzeug ausgetauscht.
Später, bis zur Wende, nutzte es die Gemeinde Rositz als Garage und Abstell- bzw. Lagerraum.

Die Rositzer Heimatstube während ihrer Sanierung

Nach der Wende stand das Haus lange Zeit leer.
Die Gemeinde Rositz ließ 1997 das leerstehende Gebäude komplett sanieren, um in diesem Haus die Heimatstube einzurichten.

Die Rositzer Heimatstube nach der Sanierung

1998 waren die Mitarbeiter der Gemeinde Rositz damit beschäftigt, die sanierte Heimatstube einzuräumen und eine Ausstellung aufzubauen. Diese Ausstellung im Obergeschoss der Heimatstube umfasst die breite Thematik der Rositzer Ortsgeschichte. Unter den historischen Ausstellungsstücken sind viele Leihgaben und Schenkungen der Rositzer Einwohner und Heimatfreunde.

Kino in der Heimatstube

Eine kleine Attraktion bildet das „Heimatstubenkino“ mit historischer Vorführtechnik. Besonders hervorzuheben ist, dass Rositz früher eines der ältesten Lichtspieltheater Deutschlands hatte, welches ab dem 2. Januar 1981 für immer geschlossen blieb. Obwohl es Pläne zur Sanierung und zur Weiternutzung des Kinos gab, wurden diese auf Grund fehlender Mittel niemals umgesetzt, leider war der Verfall dieses historischen Kinogebäudes so weit fortgeschritten, dass es nicht mehr erhalten werden konnte. In unserer Heimatstube befindet sich einTeil der Einrichtung dieses alten Rositzer Kinos, sodass hier hin und wieder sogar Filmvorführungen mit der alten Vorführtechnik stattfinden. Die Termine und Themen dafür werden jeweils rechtzeitig veröffentlicht.

In der ehemaligen Garage, im Untergeschoss des Gebäudes, hat der Rositzer Heimatverein sein neues Domizil.
Ein Besuch unserer Heimatstube lohnt sich!

Heimatstube Rositz

Öffnungszeiten:

Karl-Marx-Str.17a

Mo – Do

08.30 – 12.00 Uhr

04617 Rositz

Mo – Do

13.30 – 15.30 Uhr

Kontakt: über Heimatverein Rositz
Herr Günther
Tel.: 034498/40068
0178/4263839

Fr

08.00 – 12.00 Uhr

Die Rositzer Heimatscheune

Die Rositzer Heimatscheune wurde im früheren Stallgebäude des Vierseithofes von Julius Starke eingerichtet. Hugo Starke, der Sohn von Julius Starke, verkaufte den Hof im Jahre 1914 an seinen unmittelbar angrenzenden Nachbarn Oskar Pohle, der damit Eigentümer eines Vierseithofkomplexes wurde.
Um einen drohenden Abriss vorzubeugen, übereignete die Eigentümerin Isolde Voigt, die Enkelin von Oskar Pohle, im Jahre 2002 das ehemalige Stallgebäude für einen symbolischen Euro an die Gemeinde Rositz.

Die Rositzer Heimatscheune

Im Februar und März 2005 wurde mit der Entkernung begonnen und im September des gleichen Jahres mit der Komplettsanierung. Nach einjähriger Bauzeit erhielten die Mitglieder des Rositzer Heimatvereins e. V. sowie Einwohner der Gemeinde Rositz, die Möglichkeit, hinsichtlich einer effektiven Nutzung im Sinne der Rositzer Traditionspflege, Vorschläge zu unterbreiten.

Wäsche waschen wie zu Uromas Zeiten

Zum Tag des offenen Denkmals 2007 konnte der Rositzer Heimatverein in der Heimatscheune seine neue Dauerausstellung „Lebensalltag wie zu Uromas Zeiten“ präsentieren. Diese Ausstellung erfuhr großen Zuspruch und wird weiterhin durch zahlreiche Schenkungen und Leihgaben ergänzt und erweitert. Jährlich werden hier auch wechselnde Sonderausstellungen präsentiert, während sich die Heimatscheune im jahreszeitlichen Dekor zeigt.

Heimatscheune Rositz

    Karl-Marx-Straße 4
    04617 Rositz
    Kontakt / Anfragen:
    über Heimatverein Rositz e. V.
    Herr Günther
    Tel.: 034498/40068, 0178/4263839

Eintrittspreise

Öffnungszeiten

  1. Einzelpersonen ab dem 14. Lebensjahr
  2. Schulklassen mit Aufsicht (altersunabhängig)
  3. Gruppen ab 10 Personen (altersunabhängig)
  4. Gruppen ab 20 Personen (altersunabhängig)

1,- EUR
5,- EUR
10,- EUR
20,- EUR



    nach Vereinbarung

Der Bernsteinhof

Der Rositzer Bernsteinhof

Das Wohngebäude des Bernsteinhofes, welches im Jahre 1704 errichtet wurde, ist das älteste Wohngebäude in Rositz. Eine sehr gut erhaltene „Bohlenstube“, früher in vielen Fachwerkhäusern vorhanden, ist heutzutage mit dem Verschwinden von vielen der schönen alten Fachwerkhäuser, deren Erhaltung oft die Mittel der Besitzer übersteigt, eher eine Seltenheit und daher besonders zu erwähnen. Einer der Gründe, warum der Bernsteinhof Rositz, unter Denkmalschutz steht.

Die Bohlenstube im Bernsteinhof

Nach umfangreicher Sanierung wird das Wohngebäude und die Scheune des Vierseithofes heute für Veranstaltungen, von Vereinen und von der „Seifenhexe“ genutzt. Für die Gäste von Rositz bietet der Bernsteinhof zudem auch Übernachtungsmöglichkeiten.

Adventsfest auf dem Bernsteinhof

Zwei besondere Höhepunkte im Veranstaltungskalender der Gemeinde Rositz nehmen, nun schon einige Jahre, das Adventsfest und das Frühlingsfest im Bernsteinhof ein.

Bernsteinhof Rositz

Karl- Marx-Str. 5

Kontakt: über die Gemeinde Rositz
Tel.: 034498/45410

04617 Rositz

Kirchen in Rositz

In Rositz gibt es eine evangelische und eine katholische Kirche. Beide Kirchen gehören zu unseren Sehenswürdigkeiten.

»zu den Kirchen«

Parkanlage „Bäume des Jahres“

Im Jahr 2010 wurde mit der Gestaltung der Parkanlage „Bäume des Jahres“ begonnen, wofür eine große Wiese in der Goethestraße genutzt wurde.

Der Park der "Bäume des Jahres"

Der „Baum des Jahres“ wird alljährlich im Oktober von der Dr.-Silvius-Wodarz-Stiftung für das darauf folgende Jahr bestimmt. Seit 1989 hat der Verein, der seine Aktivitäten unter dem Hauptmotto „Kinder brauchen Natur – Natur braucht Kinder“ sieht, eine andere Baumart ausgewählt. Mittlerweile wurden schon 32 Bäume gekürt, worunter sich auch einige befinden, die viele Menschen zuvor gar nicht kannten. Allein dass ist schon ein Grund für die Initiatoren, sie zu den Bäumen des Jahres zu wählen.

Pflanzen eines Baumes

Zu fällen einen schönen Baum
braucht´s eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen, bis man ihn bewundert,
braucht er, bedenk es, ein Jahrhundert.


-Eugen Roth-

In diesem Sinne wurden bereits im November 2010 die ersten Bäume in die neue Parkanlage gepflanzt, darunter alle „Bäume des Jahres“. Sponsoren, wie die Fraktionen des Rositzer Gemeinderates sowie im Altenburger Land ansässige Unternehmen, ermöglichten die Pflanzungen.

weitere Informationen über »„Bäume des Jahres“«